Warum dein Abenteuer keine Zeitverschwendung ist!

 

Was glaubst du sind die häufigsten Gründe, die ich höre, warum jemand seinen Traum nicht lebt?

  1. Keine Zeit
  2.  Kein Geld

Ich will mich in diesem Blogartikel dem Faktor Zeit widmen und weshalb es keine Zeitverwendung ist deine Träume ernst zu nehmen und umzusetzen.

Wenn Frauen einmal wissen, was sie gerne tun würden, welches Abenteuer sie gerne antreten würden, kommt als Grund Nr.1 warum sie diesen Traum nicht umsetzen können: Ich habe keine Zeit!

Wenn ich im Coaching dann mit Ihnen einen Plan erarbeite, wie sie auch mit wenig Zeit an Ihrem Traum arbeiten können, kommt dann häufig: Aber das sind ja nur Flausen. Es ist doch Zeitverschwendung mich damit zu beschäftigen, das wird ja ohnehin nie was!

Sorry, aber woher willst du das wissen, wenn du es nicht ausprobiert hast? Woher willst du wissen, dass dieses Abenteuer nichts für dich ist, wenn du es noch nicht mal versuchst?

„Du hast kein Talent!“

Nehmen wir mich als Beispiel. Ich habe in meiner Schulzeit wahnsinnig gerne gezeichnet und wollte später unbedingt was kreatives beruflich machen. Ich wollte in „Bildnerischer Erziehung“ maturieren um eine Mappe mit Zeichnungen als Grundstock für meine weitere Ausbildung zu haben. Doch meine Zeichenlehrerin hat diesen Traum abgewürgt mit dem Argument „Du hast zu wenig Talent zum Zeichnen, du kannst bei mir nicht maturieren“. Sie hat meinen Traum zerstört.

Doch so leicht lässt sich ein Traum nicht auslöschen. Im Laufe der Jahre kam der Wunsch zu malen immer wieder hoch, doch ich habe mich nie getraut es wieder zu probieren. Schließlich hatte mir die Autorität meiner Zeichenlehrerin attestiert, dass ich kein Talent habe.

Ich musste 46 Jahre alt werden, bis ich mich in das Seminar „Visual Diary“ im writersstudio getraut habe. Ich habe eine Hintertür gefunden um meine eigenen Zweifel zu umgehen, die mir nicht erlaubten zu zeichnen. Ich lullte mich und meine Zweifel ein mit dem Argument, dass es in dem Seminar ja ums Journal schreiben geht und wie man das eigene Tagebuch um visuelle Komponenten erweitern konnte. Hat ja also nicht vordergründig mit Zeichnen zu tun!

Doch in diesem Seminar wurden Schleusen geöffnet. Ich erlebte wie viel Spaß es mir machte mit Farben zu klecksen und das Malen nicht bedeuten muss, dass es gleich „schön“ sein muss. Ich erlebte, dass es so viele Parallelen zwischen Zeichnen und Schreiben gibt. Und dass mir zeichnen nicht nur gut tut, nein es macht mich produktiver in meinem Job. Meine Texte wurden bunter, meine Seminare lebendiger.

Malen und Zeichnen – mein ganz persönliches Abenteuer – sind keine Zeitverschwendung, auch wenn die Bilder die entstehen, nicht perfekt sind und manchmal auch nicht schön. Aber sie tun mir gut – und darum geht es doch, oder?

Diesen Beitrag teilen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

siebzehn − zehn =